Herzlich Willkommen auf den Seiten der Stiftung Wald für Sachsen. Wir engagieren uns für den Waldschutz in Sachsen und der Bewahrung der Natur durch die Gestaltung einer naturnahen Umwelt.

54 Städtelner Straße
Markkleeberg, SN, 04416
Germany

Die Stiftung Wald für Sachsen engagiert sich für den Waldschutz in Sachsen und die Bewahrung der Natur durch die Gestaltung einer naturnahen Umwelt.

Neuigkeiten

Praesent commodo cursus magna, vel scelerisque nisl consectetur et. Curabitur blandit tempus porttitor. Fusce dapibus, tellus ac cursus commodo, tortor mauris condimentum nibh, ut fermentum massa justo sit amet risus. Cras mattis consectetur purus sit amet fermentum. Cras mattis consectetur purus sit amet fermentum.

Weitere Bäume für "Saxe-Wald" in Quesitz

Stiftung Wald für Sachsen

Mehr als 350 Kunden des Unternehmens Auto Saxe griffen in Quesitz zum Spaten

 

Seit 21 Jahren organisiert das Unternehmen Auto Saxe Leipzig für seine Kunden eine Herbstwanderung, verbunden mit dem guten Zweck der Mehrung des Waldes entlang der Autobahn A9 (z.B. Großlehna), bzw. an viel befahrenen Straßen, wie die B87 in Quesitz.

 

Seit 1997 engagiert sich Auto Saxe mit seinen Mitarbeitern und Kunden in Zusammenarbeit mit der Stiftung Wald für Sachsen durch die Umsetzung dieser Projekte für die Verbesserung der Lebensqualität der Bürger von Großlehna und Quesitz, welche durch Lärm- und Abgasbelastung stark beeinträchtigt ist.

Inzwischen konnte die so entstandene Waldfläche dank des gemeinsamen Engagements der Partner Auto Saxe, der Stiftung Wald für Sachsen und der Bürger von Großlehna und Quesitz auf insgesamt 12,72 ha erweitert werden. Allein Auto Saxe unterstützte dieses Projekt bisher zusätzlich mit mehr als 47.300,- €. Dazu kamen noch Mittel der Stiftung Wald für Sachsen und Spenden der Großlehnaer Bürger.

 

Dieses Jahr wurde dem bereits 2014 und 2016 bepflanzten Waldstück an der Bundesstraße B87 in Quesitz ein weiteres Stück hinzugefügt.

 

Am Samstag, dem 28.10.2017 pflanzten mehr als 350 Teilnehmer der Herbstwanderung im Beisein von Michael Franz, dem Geschäftsführer des Autohauses und Mitinitiator der Aktion und dem Bürgermeister der Stadt Markranstädt, Herrn Jens Spiske auf einem stiftungseigenen Grundstück insgesamt mehr als 850 Laubbäume (u.a. Vogelkirsche, Wildapfel, Spitzahorn, Winterlinde und Hainbuche) auf dem ca. 5000 m² umfassenden Areal. Die Fertigstellung der am Ende mit rund 2000 Bäumen bestockten Fläche übernehmen Fachleute einer Forstdienstleistungsfirma.

 

Bis Ende 2019 sollen an dieser Stelle weitere 0,32 ha neuer Wald entstehen. Es wird hier also auch in den nächsten beiden Jahren weitere Pflanzaktionen geben. Der Schutzwald vor den Toren von Quesitz ist dann etwa 2 Hektar groß und weist keine Lücken mehr auf.

Seine Wirkung als Abgasfilter und Lärmdämpfer gegenüber der Bundesstraße wird bereits in wenigen Jahren spürbar sein. Diese Erfahrung könnten die Großlehnaer Bürger bestätigen. Sein jahreszeitlich wechselndes Erscheinungsbild wird der junge Wald schon im nächsten Jahr präsentieren.

 

Übrigens:

 

  1. Aufgrund der instabilen Wetterlage wurde die traditionell gute Verpflegung der Pflanzer durch den Altranstädter Landwirt Frank Schalle ins Rückmarsdorfer Autohaus verlegt. Gut geschützt und bei zünftiger Blasmusik klang ein erfolgreicher Wander-/Pflanztag aus.
  2. Eigens zur Teilnahme an der Pflanzaktion angereist war Frau Irene Smetana, die seit Kurzem die Aktivitäten der Stiftung mit Spenden unterstützt und die mehr als 400 km aus der Nähe von Wiesbaden, trotz Stau gerne auf sich nahm. Vielen Dank dafür!

Baum des Jahres 2018

Stiftung Wald für Sachsen

Heute wurde von der Dr- Silvius Wodarz-Stiftung der Baum des Jahres 2018 bekannt gegeben und es ist: Die Esskastanie! (Castanea sativa)

Steckbrief.jpg

Der sommergrüne Baum aus der Familie der der Buchengewächse ist der wohl bekannteste Vertreter seiner Art, was wohl auch daran liegt dass es der einzige Vertreter der echten Kastanien in Europa ist.
Verwechslungsgefahr besteht mit der Rosskastanie, die eigentlich keine biologisch echte Kastanie ist: Die beiden Bäume sind nicht miteinander verwandt. Lediglich durch die Ähnlichkeit der Früchte ist man zu früheren Zeiten davon ausgegangen.

Damals bezeichnete man die genießbare und in der Antike kultivierte Esskastanie als die „Zahme Kastanie“, während die Rosskastanie mit ihren bitteren Früchten und dunklerem Blätterwerk als „Wilde Kastanie“ bezeichnet wurde.

 

Ursprünglich war die Esskastanie bei uns auch nicht zu finden. Doch in der Antike wurde sie im gesamten europäischen Mittelmeerraum angebaut und somit verbreitet. Dadurch lässt jedoch heute der ganz natürliche Lebensraum in Europa nicht genau feststellen. Als Nordgrenze des natürlichen Verbreitungsraumes werden die Pyrenäen und der Alpensüdrand angenommen. Auch in Kleinasien, vorwiegend in Syrien und an den Nordhängen des Atlasgebirges, kommt sie vor.

Ihren deutschen Namen bekam sie dann erst im 15. Jahrhundert. Er wurde vom lateinischen Baumnamen „castanea“ entlehnt, welche die Römer wiederum aus dem Griechischen bezogen. Entstanden ist der Name aber deutlich früher, vermutlich im damaligen Armenien, wo man sie als „kask“ kannte. Andere Namen,, welche vornehmlich im Süddeutschen Raum verwendet werden, wie Käste oder Keschde existierten schon im frühen Mittelalter. Dies geht ebenfalls auf das Lateinische zurück und wurde direkt von den römischen Besatzern übernommen. Diese hatten südlich des Limes über Jahrhunderte die Kastanienkultur etabliert.

 

Uns ist die Esskastanie als „Baum des Jahres“ sehr willkommen, da wir für das nächste Jahr bereits Flächen in Aussicht haben, bei denen sich dieser Baum sehr gut einpflegen lassen wird. Sie wird eine große Bereicherung für die Bioversität sein, da ihre Früchte auch in der Natur eine willkommene Nahrungsquelle sind. Nordsachsen ist durch seine sandigen und bodensauren für die Esskastanie gut geeignet.

Wir freuen uns darauf, 2018 verstärkt mit diesen Bäumen zu arbeiten und sind glücklich über die Wahl des Kuratoriums.

Foto: Andreas Roloff Quelle: www.baum-des-jahres.de

Foto: Andreas Roloff Quelle: www.baum-des-jahres.de

Erfolgreiche Pflanzaktion bei Lunzenau

Stiftung Wald für Sachsen

Am Samstag, den 14.10.2017, waren wir gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Sachsen e. V., und mit Mitarbeitern der "Deutsche Post DHL Group" aus den Niederlassungen Leipzig, Erfurt, Zwickau und Dresden bei Lunzenau auf einer privaten Aufforstungsfläche und haben gemeinsam erfolgreich 1000 Bäume gepflanzt. Zu den frisch gepflanzen Winterlinden, Berulmen und Bergahornen werden sich später im Herbst noch Traubeneichen, Rotbuchen und Vogelkirschen gesellen.

Ebenfalls konnten wir zur Pflanzung den Bürgermeister von Lunzenau, Herrn Ronny Hofmann (CDU), und den sächsischen Umweltminister, Herrn Thomas Schmidt (CDU) begrüßen.
Sowohl Herr Hofmann als auch Herr Schmidt zeigten sich begeistert von dem Projekt.

Und auch wir sind überaus zufrieden mit der Pflanzaktion. Es freut uns, dass sich die "Deutsche Post DHL Group" im Rahmen ihres Global Volunteer Days dazu entschieden hat, neuen Wald zu pflanzen und somit aktiv zur Verbesserung der CO2-Bilanz und zum Ziel der sächsischen Regierung von 30% Waldfläche in Sachsen beizutragen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteilligten für den gelungenen Tag und freuen uns auf zukünftige Projekte und Pflanzungen!

22520122_2030780787140757_8067336754420969073_o.jpg