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Baum des Jahres 2018

Stiftung Wald für Sachsen

Heute wurde von der Dr- Silvius Wodarz-Stiftung der Baum des Jahres 2018 bekannt gegeben und es ist: Die Esskastanie! (Castanea sativa)

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Der sommergrüne Baum aus der Familie der der Buchengewächse ist der wohl bekannteste Vertreter seiner Art, was wohl auch daran liegt dass es der einzige Vertreter der echten Kastanien in Europa ist.
Verwechslungsgefahr besteht mit der Rosskastanie, die eigentlich keine biologisch echte Kastanie ist: Die beiden Bäume sind nicht miteinander verwandt. Lediglich durch die Ähnlichkeit der Früchte ist man zu früheren Zeiten davon ausgegangen.

Damals bezeichnete man die genießbare und in der Antike kultivierte Esskastanie als die „Zahme Kastanie“, während die Rosskastanie mit ihren bitteren Früchten und dunklerem Blätterwerk als „Wilde Kastanie“ bezeichnet wurde.

 

Ursprünglich war die Esskastanie bei uns auch nicht zu finden. Doch in der Antike wurde sie im gesamten europäischen Mittelmeerraum angebaut und somit verbreitet. Dadurch lässt jedoch heute der ganz natürliche Lebensraum in Europa nicht genau feststellen. Als Nordgrenze des natürlichen Verbreitungsraumes werden die Pyrenäen und der Alpensüdrand angenommen. Auch in Kleinasien, vorwiegend in Syrien und an den Nordhängen des Atlasgebirges, kommt sie vor.

Ihren deutschen Namen bekam sie dann erst im 15. Jahrhundert. Er wurde vom lateinischen Baumnamen „castanea“ entlehnt, welche die Römer wiederum aus dem Griechischen bezogen. Entstanden ist der Name aber deutlich früher, vermutlich im damaligen Armenien, wo man sie als „kask“ kannte. Andere Namen,, welche vornehmlich im Süddeutschen Raum verwendet werden, wie Käste oder Keschde existierten schon im frühen Mittelalter. Dies geht ebenfalls auf das Lateinische zurück und wurde direkt von den römischen Besatzern übernommen. Diese hatten südlich des Limes über Jahrhunderte die Kastanienkultur etabliert.

 

Uns ist die Esskastanie als „Baum des Jahres“ sehr willkommen, da wir für das nächste Jahr bereits Flächen in Aussicht haben, bei denen sich dieser Baum sehr gut einpflegen lassen wird. Sie wird eine große Bereicherung für die Bioversität sein, da ihre Früchte auch in der Natur eine willkommene Nahrungsquelle sind. Nordsachsen ist durch seine sandigen und bodensauren für die Esskastanie gut geeignet.

Wir freuen uns darauf, 2018 verstärkt mit diesen Bäumen zu arbeiten und sind glücklich über die Wahl des Kuratoriums.

Foto: Andreas Roloff Quelle: www.baum-des-jahres.de

Foto: Andreas Roloff Quelle: www.baum-des-jahres.de