Herzlich Willkommen auf den Seiten der Stiftung Wald für Sachsen. Wir engagieren uns für den Waldschutz in Sachsen und der Bewahrung der Natur durch die Gestaltung einer naturnahen Umwelt.

54 Städtelner Straße
Markkleeberg, SN, 04416
Germany

Die Stiftung Wald für Sachsen engagiert sich für den Waldschutz in Sachsen und die Bewahrung der Natur durch die Gestaltung einer naturnahen Umwelt.

Neuigkeiten

Praesent commodo cursus magna, vel scelerisque nisl consectetur et. Curabitur blandit tempus porttitor. Fusce dapibus, tellus ac cursus commodo, tortor mauris condimentum nibh, ut fermentum massa justo sit amet risus. Cras mattis consectetur purus sit amet fermentum. Cras mattis consectetur purus sit amet fermentum.

Lückenschluss im Aufforstungsprojekt Mörtitz

Stiftung Wald für Sachsen

Jugendweiheteilnehmer aus Wurzen pflanzten 2000 Kiefern

 

Viele kennen das noch aus ihrer Jugend. Bevor man in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen wurde, sollte man sich sozial und gemeinnützig engagieren und Gutes tun. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Art der Tätigkeiten haben sich aber etwas gewandelt, sind nicht mehr so politisch, dafür aber nicht weniger wertvoll. Etwa 20 Jugendliche des aktuellen Jugendweihejahrganges des Gymnasiums Wurzen trafen sich am Samstag, dem 14.04.2018 in Mörtitz, um gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern sowie Mitarbeitern der Stiftung Wald für Sachsen Lücken in einer Aufforstungsfläche zu schließen. Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte stolz die Fertigstellung verkündet werden. Bei bestem Pflanzwetter wurden mehr als 2000 Kiefern gepflanzt, die aufgrund des gut durchfeuchteten Bodens (es hatte die ganze Nacht geregnet) hervorragende Startbedingungen haben. Zunehmender Sonnenschein und reichlich Verpflegung vom Grill rundeten diesen schönen Vormittag ab. Die Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Gymnasiums wird auf jeden Fall fortgesetzt, so die einhellige Meinung aller Beteiligten.

Vielen Dank und einen guten Start ins Erwachsenenleben!

Engagement für den Wald von morgen

Stiftung Wald für Sachsen

Pflanzaktion der PEFC-Arbeitsgruppe Sachsen in Gunzen (Vogtl.)

Die regionale Arbeitsgruppe (RAG) Sachsen e.V. des PEFC koordiniert das Zusammenwirken von momentan 74 nach den PEFC-Standards zertifizierten Forstbetrieben und Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen in Sachsen. Oder anders ausgedrückt: 53 % der Waldfläche des Freistaates Sachsen werden nach den strengen ökologischen, ökonomischen und sozialen Standards des PEFC nachhaltig bewirtschaftet.

Aus diesem umfassenden Zusammenwirken auf breiter Basis ergibt sich natürlich auch eine Verantwortung zur Umsetzung des Zieles des Freistaates Sachsen, den Waldanteil auf 30 % der Landesfläche zu erhöhen. Dieser Verantwortung stellte sich die RAG im Rahmen einer Pflanzaktion am 12.04.2018 in Gunzen, einem Ortsteil der Stadt Schöneck im Vogtland. In Kooperation mit dem Landesverband Sachsen e.V. der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, der Stiftung Wald für Sachsen und unterstützt durch die Forstbetriebsgemeinschaft „Sächsisch-Thüringisches Vogtland“ pflanzten etwa 25 Fünftklässler des Evangelischen Schulzentrums Oberes Vogtland in Schöneck an diesem Tag etwa 300 Douglasien in die gut vorbereiteten Pflanzplätze. Damit wurde die Aufforstung eines 1,4 Hektar umfassenden Waldmehrungsprojektes abgeschlossen. Die Kinder waren sich sicher: Hier wächst der Wald von morgen! Um in den Genuss der Nutzung dieser nachwachsenden Ressource (Holz) zu gelangen, werden noch einige Jahrzehnte vergehen. Doch mit der jetzigen Aufforstung wurde der Grundstein für die nächste Generation gelegt. So funktioniert Nachhaltigkeit. – Ein Ziel, das PEFC weltweit verfolgt.

Der Kauf von Produkten mit dem PEFC-Logo ist eine Möglichkeit für jeden Einzelnen, diese Idee zu unterstützen. Mit dem Einkauf von Produkten, die das PEFC-Logo tragen, kann jeder seinen Beitrag für eine gesunde Umwelt leisten.

Pereser Holz aufgestockt

Stiftung Wald für Sachsen

MIBRAG und die Schule für Lernförderung Elstertrebnitz gemeinsam bei traditioneller Frühjahrspflanzung

 

Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) und die Schule für Lernförderung Elstertrebnitz verbindet eine mehr als zwölfjährige enge Partnerschaft. Was einst mit einem Schulgartenprojekt begann, setzte sich in den gemeinsamen Baumpflanzungen im ehemaligen Tagebaugelände und mit Projekttagen fort. Seit ihrer Gründung im Jahre 1996 wird diese Kooperation durch die Stiftung Wald für Sachsen unterstützt, indem jährlich geeignete Aufforstungsprojekte organisiert und die Pflanzaktionen vorbereitet werden. So traf man sich am 27.03.2018 nun schon zum elften Mal, um gemeinsam mit weiteren Partnern der Waldmehrung, darunter Vertreter des Kraftwerkes Lippendorf (LEAG), des Staatsbetriebes Sachsenforst, der unteren Forstbehörde des Landkreises Leipzig und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Bäume im Pereser Holz zu pflanzen. Etwa 30 Siebt- bis Neuntklässler pflanzten an diesem Tag ca. 500 Bäume, darunter 200 Roteichen, 100 Winterlinden und 200 Kiefern. Die Teilnahme an diesen jährlichen Pflanzaktionen gilt bei den Schülerinnen und Schülern der Schule als „Auszeichnung“. Nicht nur die Betätigung in der freien Natur oder der Unterricht der etwas anderen Art begeistert die Teilnehmer. Es ist das Gefühl, sich in die Gemeinschaft einzubringen und seine Umwelt aktiv mitzugestalten. Wer einmal Bäume fachgerecht gepflanzt hat, der wird auch den Wert des Grüns besonders schätzen, sich an der Entwicklung des Waldes erfreuen und ihn schützen. Beeindruckt zeigten sich die Schüler von der guten Entwicklung des Waldbestandes ihrer Vorgänger in der unmittelbaren Nachbarschaft zur diesjährigen Kultur. In den elf gemeinsamen Pflanzaktionen wurden durch die Schüler der Lernförderschule Elstertrebnitz bereits mehr als 5.000 Bäume gepflanzt. Ein stolzes Ergebnis, lobte Henrik Lindner (SWS) die Leistung der Teilnehmer. Alle Beteiligten sind sich einig. Diese Kooperation wird fortgesetzt. Ein besonderer Dank geht dabei an die MIBRAG für die gute Zusammenarbeit und unbürokratische Unterstützung.

Stiftung Wald für Sachsen und MITGAS pflanzen neuen Wald in Neußen

Stiftung Wald für Sachsen

Der Ortsteil Neußen der Stadt Belgern-Schildau befindet sich inmitten der Dahlener Heide. Diese ist geprägt durch eine jahrhundertelange land- und forstwirtschaftliche Nutzung. In den letzten Jahrzehnten wuchs auch das Interesse an der touristischen Erschließung der Region. Das abwechslungsreiche Landschaftsbild mit offenen Flächen, kleineren Waldinseln und Feldgehölzen und dem zentralen, kompakten Waldgebiet der Dahlener Heide trugen dazu bei. Bis zum heutigen Tag ist das regionale Gewerbe an diese Flächennutzungen gebunden. Die Bevölkerung ist sehr heimatverbunden.

 

Gute Voraussetzungen also, um gemeinsam mit Bürgern und Partnern ein Waldmehrungsprojekt umzusetzen. Ein ortsansässiger Grundstückseigentümer stellte dafür eine ehemals landwirtschaftlich genutzte Fläche zur Verfügung. Die Stiftung Wald für Sachsen entwickelte das Projekt und kümmerte sich um die Finanzierung. Dabei konnte sie einmal mehr auf die Unterstützung des Energieversorgers MITGAS zählen. Seit 2006 sind aus dieser Kooperation bereits mehr als 19 Hektar neuer Wald im Großraum Leipzig entstanden. Mit der Pflanzaktion am 13.04.2018 in Neußen wurden dieser Bilanz weitere 0,4 Hektar hinzugefügt. An diesem Tag pflanzten Schüler der Klasse 3b der Grundschule Belgern mehr als 1.000 Kiefern in die vorbereiteten Pflanzstreifen. Angeleitet durch die Mitarbeiter der Stiftung Wald für Sachsen und tatkräftig unterstützt durch Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, darunter Frank Kupfer, Abgeordneter des Sächsischen Landtages, Dr. Steffen Streller vom Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, Dr. Eckhard Rexroth, Beigeordneter des Landkreises Nordsachsen, Eike Petzold, Bürgermeisterin der Stadt Belgern-Schildau und Jan Glock, Leiter des Forstbezirks Taura, war das Ziel der Schüler ganz klar: Wir pflanzen bis zum letzten Baum! Denn so viele Bäume wurden im Rahmen einer vergleichbaren Aktion mit Schülern noch nie gepflanzt. Anschließend gab es bei einem zünftigen Mittagsimbiss neben der wohlverdienten Stärkung auch ausreichend Gelegenheit zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch der anwesenden Gäste. Der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Wald für Sachsen, Walter Christian Steinbach wandte sich im Rahmen dieser Pflanzaktion an die anwesenden Politiker mit der Forderung nach einem einfacheren Umweltschutz und weniger Bürokratie bei der Waldmehrung.

Die Schüler der Grundschule Belgern waren jedenfalls begeistert, durch die Pflanzung einen Beitrag zum Schutz dieser Landschaft beizutragen. Der neu entstehende Wald wird einen sanften Übergang von Bereichen landwirtschaftlicher und gewerblicher Nutzung zum zentralen Waldgebiet der Dahlener Heide schaffen und somit einen effektiven Biotopverbund ermöglichen. Er soll natürlich auch dazu beitragen, das Landschaftsbild und das lokale Klima positiv zu beeinflussen. Eine Philosophie, die auch das Unternehmen MITGAS teilt und deshalb die Kooperation mit der Stiftung Wald für Sachsen auch in Zukunft fortsetzen wird.

Allen Beteiligten sei an dieser Stelle recht herzlich gedankt.

 

 

Weitere Bäume für "Saxe-Wald" in Quesitz

Stiftung Wald für Sachsen

Mehr als 350 Kunden des Unternehmens Auto Saxe griffen in Quesitz zum Spaten

 

Seit 21 Jahren organisiert das Unternehmen Auto Saxe Leipzig für seine Kunden eine Herbstwanderung, verbunden mit dem guten Zweck der Mehrung des Waldes entlang der Autobahn A9 (z.B. Großlehna), bzw. an viel befahrenen Straßen, wie die B87 in Quesitz.

 

Seit 1997 engagiert sich Auto Saxe mit seinen Mitarbeitern und Kunden in Zusammenarbeit mit der Stiftung Wald für Sachsen durch die Umsetzung dieser Projekte für die Verbesserung der Lebensqualität der Bürger von Großlehna und Quesitz, welche durch Lärm- und Abgasbelastung stark beeinträchtigt ist.

Inzwischen konnte die so entstandene Waldfläche dank des gemeinsamen Engagements der Partner Auto Saxe, der Stiftung Wald für Sachsen und der Bürger von Großlehna und Quesitz auf insgesamt 12,72 ha erweitert werden. Allein Auto Saxe unterstützte dieses Projekt bisher zusätzlich mit mehr als 47.300,- €. Dazu kamen noch Mittel der Stiftung Wald für Sachsen und Spenden der Großlehnaer Bürger.

 

Dieses Jahr wurde dem bereits 2014 und 2016 bepflanzten Waldstück an der Bundesstraße B87 in Quesitz ein weiteres Stück hinzugefügt.

 

Am Samstag, dem 28.10.2017 pflanzten mehr als 350 Teilnehmer der Herbstwanderung im Beisein von Michael Franz, dem Geschäftsführer des Autohauses und Mitinitiator der Aktion und dem Bürgermeister der Stadt Markranstädt, Herrn Jens Spiske auf einem stiftungseigenen Grundstück insgesamt mehr als 850 Laubbäume (u.a. Vogelkirsche, Wildapfel, Spitzahorn, Winterlinde und Hainbuche) auf dem ca. 5000 m² umfassenden Areal. Die Fertigstellung der am Ende mit rund 2000 Bäumen bestockten Fläche übernehmen Fachleute einer Forstdienstleistungsfirma.

 

Bis Ende 2019 sollen an dieser Stelle weitere 0,32 ha neuer Wald entstehen. Es wird hier also auch in den nächsten beiden Jahren weitere Pflanzaktionen geben. Der Schutzwald vor den Toren von Quesitz ist dann etwa 2 Hektar groß und weist keine Lücken mehr auf.

Seine Wirkung als Abgasfilter und Lärmdämpfer gegenüber der Bundesstraße wird bereits in wenigen Jahren spürbar sein. Diese Erfahrung könnten die Großlehnaer Bürger bestätigen. Sein jahreszeitlich wechselndes Erscheinungsbild wird der junge Wald schon im nächsten Jahr präsentieren.

 

Übrigens:

 

  1. Aufgrund der instabilen Wetterlage wurde die traditionell gute Verpflegung der Pflanzer durch den Altranstädter Landwirt Frank Schalle ins Rückmarsdorfer Autohaus verlegt. Gut geschützt und bei zünftiger Blasmusik klang ein erfolgreicher Wander-/Pflanztag aus.
  2. Eigens zur Teilnahme an der Pflanzaktion angereist war Frau Irene Smetana, die seit Kurzem die Aktivitäten der Stiftung mit Spenden unterstützt und die mehr als 400 km aus der Nähe von Wiesbaden, trotz Stau gerne auf sich nahm. Vielen Dank dafür!