Herzlich Willkommen auf den Seiten der Stiftung Wald für Sachsen. Wir engagieren uns für den Waldschutz in Sachsen und der Bewahrung der Natur durch die Gestaltung einer naturnahen Umwelt.

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Germany

Die Stiftung Wald für Sachsen engagiert sich für den Waldschutz in Sachsen und die Bewahrung der Natur durch die Gestaltung einer naturnahen Umwelt.

Neuigkeiten

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Lückenschluss im „Saxe ­ Wald“

Stiftung Wald für Sachsen

Jedes Jahr ruft Auto Saxe zur Herbstwanderung auf. Am 27. Oktober war es wieder soweit: 385 Kunden des Autohauses in Rückmarsdorf wanderten gemeinsam mit Mitarbeitern und Partnern. Ihr Ziel war die viel befahrene B 87 in Quesitz, wo sie Bäume für den Lärmschutz pflanzten. Seit 1997 engagiert sich Auto Saxe in Zusammenarbeit mit der Stiftung Wald für Sachsen für die Verbesserung der Lebensqualität der Bürger von Großlehna und Quesitz, welche durch Lärm- und Abgasbelastung stark beeinträchtigt ist. Inzwischen konnte die Waldfläche dank des gemeinsamen Engagements der Partner sowie der Bürger von Großlehna und Quesitz

auf insgesamt 13,2 Hektar erweitert werden. Allein Auto Saxe unterstützte dieses Projekt

bisher zusätzlich mit mehr als 50000 Euro. Dazu kamen Mittel der Stiftung Wald für Sachsen und Spenden der Großlehnaer Bürger. Dieses Jahr kann durch die Teilaufforstung des noch offenen Bereichs zumindest der optische Lückenschluss des seit 2014 regelmäßig erweiterten Waldstücks an der Bundesstraße B87 in Quesitz erfolgen. Auf dem

stiftungseigenen Grundstück wurden insgesamt 650 Laubbäume auf 1500 Quadratmetern gepflanzt, darunter Stieleichen, Flatterulmen, Vogelkirschen und Sträucher. Mit der Pflanzaktion im nächsten Jahr wird das Projekt vorerst abgeschlossen sein. Der Schutzwald vor den Toren von Quesitz ist dann etwa zwei Hektar groß und weist keine Lücken mehr auf. Sollten sich weitere Anrainer durch die Aktion anregen lassen, auch ihr Grundstück zu bewalden, wäre eine Fortsetzung durchaus denkbar. Seine Wirkung als Abgasfilter und Lärmdämpfer gegenüber der Bundesstraße wird bereits in wenigen Jahren spürbar sein. Sein jahreszeitlich wechselndes Erscheinungsbild präsentiert der junge Wald bereits im nächsten Jahr.

2000 Bäume am Störmthaler See

Stiftung Wald für Sachsen

Im vergangenen Jahr wurden bereits 2000 Bäume in der Gemeinde Lunzenau bei Chemnitz gepflanzt. „Ich bin dankbar, so einen nachhaltig denkenden Baumspender für dieses Projekt gewonnen zu haben“, sagt Oliver Fritzsche, Landesvorsitzender Sachsen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Auf der einen Hektar großen Fläche am Störmthaler See wurden nun Traubeneiche, Hainbuche, Vogelkirsche, Bergulme sowie Bergahorn gepflanzt. Andreas Söhnel, Leiter der Post Niederlassung Leipzig, griff selbst zum Spaten und brachte die ersten Setzlinge in die Erde.

„Der ehrenamtliche Einsatz ist eine Aktion im Rahmen des Global Volunteer Day der Deutschen Post des weltweiten Freiwilligentags des Konzerns“, so Söhnel. Dessen Ziel ist, dass sich Mitarbeiter aus aller Welt mit unabhängigen und gemeinnützigen Organisationen zusammentun, um einen aktiven Beitrag zu unterschiedlichen gemeinnützigen Projekten zu leisten. 2008 hat die Deutsche Post DHL Group den Global Volunteer Day ins Leben gerufen. Im vergangenen Jahr waren mehr als 100000 Mitarbeiter weltweit rund 400000 Stunden in fast 3000 Projekten ehrenamtlich aktiv, meist in ihrem jeweiligen regionalen Umfeld. Auch Anke Kirsten und Kerstin Hammer gehörten zu den Mitarbeitern der Leipziger Niederlassung, die für einen neuen Wald am Störmthaler See zum Spaten griffen. „Vorbereitet hat die Fläche die SWS. Wir haben zuerst spatentief gegraben, dann wurden die Setzlinge eingebracht“, berichtete das Zweier-Team. „Eine von uns hielt das Bäumchen fest, während die andere die Erde verfüllte. Schließlich haben wir den Mutterboden festgetreten und um den Setzling zum Schutz noch ein bisschen Erde aufgefüllt. Nun heißt es, wachse Bäumchen, wachse.“

Die Baumpflanzaktion trägt zum Klimaschutzziel der Deutsche Post DHL Group bei, bis 2050 alle logistikbezogenen Emissionen auf null zu reduzieren. Um dieses ambitionierte Fernziel umzusetzen, verfolgt der Konzern zunächst vier konkrete Teilziele, die bis 2025 erreicht werden sollen. Außerdem will der Konzern 80 Prozent seiner weltweit rund 51000 Mitarbeiter im Rahmen spezieller GoGreen­Trainings in Umweltthemen einbinden und gemeinsam mit Partnern insgesamt jährlich eine Million Bäume pflanzen.

 

Offener Brief sächsischer Verbände des Naturschutzes, Forst- und Jagdwesens zum Thema Rotwild

Stiftung Wald für Sachsen

Angesichts der Herausforderung zur Wiederherstellung, Sicherung und zum Umbau der durch Witterungsextreme, Klimawandel und Schädlingskalamitäten besonders im abgelaufenen Jahr stark in Mitleidenschaft gezogenen Wälder Sachsens müssen alle Einflussfaktoren, die diesem Ansinnen entgegenstehen, an die neuen Rahmenbedingungen angepasst werden. Die betroffenen Grundeigentümer müssen bei der Bewältigung dieser Aufgabe unterstützt und ökonomisch entlastet werden. Um die Generationenaufgabe, einen klimaangepassten, naturnähe- und stabilitätsorientierten Waldumbau auch weiterhin zu sichern, haben sich sächsische Verbände des Naturschutzes, Forst- und Jagdwesens im Rahmen eines offenen Briefes an den Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Herrn Schmidt, gewandt, auf den Einfluss des Rotwildes, welches insbesondere in Teilen des Erzgebirges in derzeit untragbarer Bestandsdichte vorkommt, hinzuweisen und Bestrebungen eines begrenzten Teiles der Jägerschaft, diese Verhältnisse jagdpolitisch dauerhaft zu erhalten, entgegenzuwirken.

Die Stiftung Wald für Sachsen unterstützt dieses Engagement im Sinne einer fachlich fundierten Problemlösung und offenen Diskussion aller Interessenvertreter.

Hier geht´s zum Offenen Brief.

Messe Jagd und Angeln 2018

Stiftung Wald für Sachsen

Vom 05. 10. bis 07. 10. fand die alljährliche Messe Jagd und Angeln in Markkleeberg statt.
Natürlich waren wir mit der SDW Sachsen wieder vor Ort. Gemeinsam haben wir ein Postamt betreut und mit zahlreichen Besuchern über Aufforstung und Waldmehrung gesprochen und diskutiert.

Waldfreundeexkursion 2018

Stiftung Wald für Sachsen

Mit Waldfreunden ins „Waldgebiet des Jahres 2018“

 

Der Wermsdorfer Forst

Als vor fast exakt einem Jahr die Rückreise vom NSG „Gohrischheide und Elbniederterrassen Zeithain“ durch den Wermsdorfer Forst führte, kam von einigen Teilnehmern der Vorschlag, die nächste Exkursion in dieses Waldgebiet zu führen. Wir fanden den Vorschlag nicht schlecht, zumal wir wussten, dass sich der Forstbezirk Leipzig als regional verantwortlicher Forstbezirk beim Bund Deutscher Forstleute e. V. (BDF) um den Titel „Waldgebiet des Jahres 2018“ beworben hatte. So sagten wir spontan für den Fall der Wahl die Durchführung der nächsten Exkursion hierher zu. Am 01.12.2018 fiel die Entscheidung tatsächlich zugunsten des Wermsdorfer Forstes aus. Erstmals darf ein Sächsischer Wald diesen Titel tragen und sich auf einer Stufe mit dem Meulenwald (2012), dem Solling (2013), dem Schönbuch (2014), dem Grunewald (2015) dem Küstenwald Usedom (2016) und dem Frankenwald (2017) präsentieren. Über das ganze Jahr verteilt finden Veranstaltungen im Rahmen dieser Auszeichnung statt. Bewundernswert dabei ist, dass trotz verheerender Schäden, die der Wintersturm „Friederike“ im Januar auch im Wermsdorfer Wald hinterließ, der Forstbezirk Leipzig am Veranstaltungsplan festhielt. Unter Rücksichtnahme auf die im Zusammenhang mit der Schadholzberäumung herrschenden Prioritäten verschoben wir unsere Exkursion wieder auf ein Wochenende im August. Am 18.08.2018 luden die Stiftung Wald für Sachsen und der Regionalverband Leipzig der Schutzgemeinschaft Deut­scher Wald e. V. (SDW) zur alljährlichen Busexkursion mit Spendern, Partnern und Mitgliedern der SDW ein. Die Veranstaltung war binnen kürzester Zeit mit 50 Teilnehmern ausgebucht.

Mit dem ersten Exkursionspunkt im historischen Jagdschloss Hubertusburg begann eine hoch interessante, abwechslungs- und lehrreiche Reise durch Wald und Zeit. Perfekt in Szene gesetzt durch den Leiter des Forstbezirks Leipzig, Andreas Padberg, und den beiden Revierleitern Ralf Böhme und Uwe Lange.

Weitere Exkursionspunkte waren:

  • das Schwarzwildgatter Seelitz
  • der Albertturm auf dem Oschatzer Collm
  • die 1000jährige Linde in Collm
  • das Zinkernagel-Denkmal
  • der Harvestereinsatz
  • der Kirchenteich mit dem Kulturlandschaftsmuseum

Die Vortragenden verstanden es in hervorragender Weise, die Vielfalt des Wermsdorfer Forstes und seiner Umgebung nachvollziehbar und kurzweilig zu erläutern. Bis zuletzt wurden verschiedenste Fragen ausführlich und umfassend beantwortet. Dafür höchster Respekt!

Viel zu schnell verging die Zeit. Aber gefüllt mit schönen und neuen Eindrücken traten alle Waldfreunde am Nachmittag die Heimreise an. Viele von ihnen kommen ganz sicher wieder hierher.

Herzlichen Dank nochmals an:

  • Herrn Andreas Padberg, Herrn Uwe Lange und Herrn Ralf Böhme für die Exkursionsleitung vor Ort,
  • das Busunternehmen Alexander Köberich für die pünktliche und sichere Fahrt zwischen Leipzig und Wermsdorf
  • sowie alle Spender, Partner und Unterstützer der Waldmehrung in Sachsen!

und …

...den BDF für die Wahl des Wermsdorfer Forstes zum „Waldgebiet des Jahres 2018“ !