Herzlich Willkommen auf den Seiten der Stiftung Wald für Sachsen. Wir engagieren uns für den Waldschutz in Sachsen und der Bewahrung der Natur durch die Gestaltung einer naturnahen Umwelt.

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Die Stiftung Wald für Sachsen engagiert sich für den Waldschutz in Sachsen und die Bewahrung der Natur durch die Gestaltung einer naturnahen Umwelt.

Neuigkeiten

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700 Bäume und Sträucher durch Neuntklässler in Hellerau gepflanzt

Stiftung Wald für Sachsen

Bereits mehrere Jahre arbeiten der Forstbezirk Dresden, die 101. Oberschule Dresden und Kerstin Richter, Freie Umwelt- und Waldpädagogin im Projekt „Sachsen im Klimawandel“ zusammen, um junge Menschen über die Folgen von Klimaveränderungen auf die unmittelbare Umwelt zu informieren und Möglichkeiten der Einflussnahme und des aktiven Handelns zu zeigen. Der Wald als direkt Betroffener des Klimawandels, aber auch als Chance, den negativen Auswirkungen dieses Phänomens entgegenzuwirken stand im Mittelpunkt der diesjährigen Aktivitäten. Zum Abschluss sollte natürlich etwas für die Waldmehrung in der Region getan werden. Im Rahmen der 10. Sächsischen Waldwochen trafen sich 25 Schülerinnen und Schüler der neunten Klassenstufe, Mitarbeiter des Forstbezirks Dresden, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und der Stiftung Wald für Sachsen auf einer städtischen Fläche in Hellerau, um gemeinsam ca. 700 Bäume und Sträucher, darunter etwa 575 Hainbuchen und 125 Kornelkirschen zu pflanzen. Der rund 2,5 km lange Anmarsch entsprach ganz dem diesjährigen Motto der Sächsischen Waldwochen „Wald bewegt“. Der Leiter des Forstbezirks Dresden, Dr. Markus Biernath und der Geschäftsführer des Landesverbandes Sachsen der SDW, Sebastian Kuntzsch eröffneten die Pflanzaktion und dankten den Teilnehmern im Voraus für ihr Engagement, welches auch trotz steigender Temperaturen im Laufe des Vormittags bis zur letzten Pflanze anhielt. Auch Reinhard Müller-Schönau, der Geschäftsführer der CRESCAT WaldBau GmbH, die die Fläche hevorragend für dies Aktion präpariert und die Pflanzen frisch geliefert hatte, ließ es sich nicht nehmen, die Schüler bei der Pflanzung zu begleiten und Tipps und Hinweise zur Umsetzung zu geben. Gestärkt und gut gelaunt traten die Schülerinnen und Schüler am frühen Nachmittag den 2,5 km langen Heimweg an.

Lückenschluss im Aufforstungsprojekt Mörtitz

Stiftung Wald für Sachsen

Jugendweiheteilnehmer aus Wurzen pflanzten 2000 Kiefern

 

Viele kennen das noch aus ihrer Jugend. Bevor man in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen wurde, sollte man sich sozial und gemeinnützig engagieren und Gutes tun. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Art der Tätigkeiten haben sich aber etwas gewandelt, sind nicht mehr so politisch, dafür aber nicht weniger wertvoll. Etwa 20 Jugendliche des aktuellen Jugendweihejahrganges des Gymnasiums Wurzen trafen sich am Samstag, dem 14.04.2018 in Mörtitz, um gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern sowie Mitarbeitern der Stiftung Wald für Sachsen Lücken in einer Aufforstungsfläche zu schließen. Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte stolz die Fertigstellung verkündet werden. Bei bestem Pflanzwetter wurden mehr als 2000 Kiefern gepflanzt, die aufgrund des gut durchfeuchteten Bodens (es hatte die ganze Nacht geregnet) hervorragende Startbedingungen haben. Zunehmender Sonnenschein und reichlich Verpflegung vom Grill rundeten diesen schönen Vormittag ab. Die Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Gymnasiums wird auf jeden Fall fortgesetzt, so die einhellige Meinung aller Beteiligten.

Vielen Dank und einen guten Start ins Erwachsenenleben!

Engagement für den Wald von morgen

Stiftung Wald für Sachsen

Pflanzaktion der PEFC-Arbeitsgruppe Sachsen in Gunzen (Vogtl.)

Die regionale Arbeitsgruppe (RAG) Sachsen e.V. des PEFC koordiniert das Zusammenwirken von momentan 74 nach den PEFC-Standards zertifizierten Forstbetrieben und Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen in Sachsen. Oder anders ausgedrückt: 53 % der Waldfläche des Freistaates Sachsen werden nach den strengen ökologischen, ökonomischen und sozialen Standards des PEFC nachhaltig bewirtschaftet.

Aus diesem umfassenden Zusammenwirken auf breiter Basis ergibt sich natürlich auch eine Verantwortung zur Umsetzung des Zieles des Freistaates Sachsen, den Waldanteil auf 30 % der Landesfläche zu erhöhen. Dieser Verantwortung stellte sich die RAG im Rahmen einer Pflanzaktion am 12.04.2018 in Gunzen, einem Ortsteil der Stadt Schöneck im Vogtland. In Kooperation mit dem Landesverband Sachsen e.V. der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, der Stiftung Wald für Sachsen und unterstützt durch die Forstbetriebsgemeinschaft „Sächsisch-Thüringisches Vogtland“ pflanzten etwa 25 Fünftklässler des Evangelischen Schulzentrums Oberes Vogtland in Schöneck an diesem Tag etwa 300 Douglasien in die gut vorbereiteten Pflanzplätze. Damit wurde die Aufforstung eines 1,4 Hektar umfassenden Waldmehrungsprojektes abgeschlossen. Die Kinder waren sich sicher: Hier wächst der Wald von morgen! Um in den Genuss der Nutzung dieser nachwachsenden Ressource (Holz) zu gelangen, werden noch einige Jahrzehnte vergehen. Doch mit der jetzigen Aufforstung wurde der Grundstein für die nächste Generation gelegt. So funktioniert Nachhaltigkeit. – Ein Ziel, das PEFC weltweit verfolgt.

Der Kauf von Produkten mit dem PEFC-Logo ist eine Möglichkeit für jeden Einzelnen, diese Idee zu unterstützen. Mit dem Einkauf von Produkten, die das PEFC-Logo tragen, kann jeder seinen Beitrag für eine gesunde Umwelt leisten.

Pereser Holz aufgestockt

Stiftung Wald für Sachsen

MIBRAG und die Schule für Lernförderung Elstertrebnitz gemeinsam bei traditioneller Frühjahrspflanzung

 

Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) und die Schule für Lernförderung Elstertrebnitz verbindet eine mehr als zwölfjährige enge Partnerschaft. Was einst mit einem Schulgartenprojekt begann, setzte sich in den gemeinsamen Baumpflanzungen im ehemaligen Tagebaugelände und mit Projekttagen fort. Seit ihrer Gründung im Jahre 1996 wird diese Kooperation durch die Stiftung Wald für Sachsen unterstützt, indem jährlich geeignete Aufforstungsprojekte organisiert und die Pflanzaktionen vorbereitet werden. So traf man sich am 27.03.2018 nun schon zum elften Mal, um gemeinsam mit weiteren Partnern der Waldmehrung, darunter Vertreter des Kraftwerkes Lippendorf (LEAG), des Staatsbetriebes Sachsenforst, der unteren Forstbehörde des Landkreises Leipzig und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Bäume im Pereser Holz zu pflanzen. Etwa 30 Siebt- bis Neuntklässler pflanzten an diesem Tag ca. 500 Bäume, darunter 200 Roteichen, 100 Winterlinden und 200 Kiefern. Die Teilnahme an diesen jährlichen Pflanzaktionen gilt bei den Schülerinnen und Schülern der Schule als „Auszeichnung“. Nicht nur die Betätigung in der freien Natur oder der Unterricht der etwas anderen Art begeistert die Teilnehmer. Es ist das Gefühl, sich in die Gemeinschaft einzubringen und seine Umwelt aktiv mitzugestalten. Wer einmal Bäume fachgerecht gepflanzt hat, der wird auch den Wert des Grüns besonders schätzen, sich an der Entwicklung des Waldes erfreuen und ihn schützen. Beeindruckt zeigten sich die Schüler von der guten Entwicklung des Waldbestandes ihrer Vorgänger in der unmittelbaren Nachbarschaft zur diesjährigen Kultur. In den elf gemeinsamen Pflanzaktionen wurden durch die Schüler der Lernförderschule Elstertrebnitz bereits mehr als 5.000 Bäume gepflanzt. Ein stolzes Ergebnis, lobte Henrik Lindner (SWS) die Leistung der Teilnehmer. Alle Beteiligten sind sich einig. Diese Kooperation wird fortgesetzt. Ein besonderer Dank geht dabei an die MIBRAG für die gute Zusammenarbeit und unbürokratische Unterstützung.

Stiftung Wald für Sachsen und MITGAS pflanzen neuen Wald in Neußen

Stiftung Wald für Sachsen

Der Ortsteil Neußen der Stadt Belgern-Schildau befindet sich inmitten der Dahlener Heide. Diese ist geprägt durch eine jahrhundertelange land- und forstwirtschaftliche Nutzung. In den letzten Jahrzehnten wuchs auch das Interesse an der touristischen Erschließung der Region. Das abwechslungsreiche Landschaftsbild mit offenen Flächen, kleineren Waldinseln und Feldgehölzen und dem zentralen, kompakten Waldgebiet der Dahlener Heide trugen dazu bei. Bis zum heutigen Tag ist das regionale Gewerbe an diese Flächennutzungen gebunden. Die Bevölkerung ist sehr heimatverbunden.

 

Gute Voraussetzungen also, um gemeinsam mit Bürgern und Partnern ein Waldmehrungsprojekt umzusetzen. Ein ortsansässiger Grundstückseigentümer stellte dafür eine ehemals landwirtschaftlich genutzte Fläche zur Verfügung. Die Stiftung Wald für Sachsen entwickelte das Projekt und kümmerte sich um die Finanzierung. Dabei konnte sie einmal mehr auf die Unterstützung des Energieversorgers MITGAS zählen. Seit 2006 sind aus dieser Kooperation bereits mehr als 19 Hektar neuer Wald im Großraum Leipzig entstanden. Mit der Pflanzaktion am 13.04.2018 in Neußen wurden dieser Bilanz weitere 0,4 Hektar hinzugefügt. An diesem Tag pflanzten Schüler der Klasse 3b der Grundschule Belgern mehr als 1.000 Kiefern in die vorbereiteten Pflanzstreifen. Angeleitet durch die Mitarbeiter der Stiftung Wald für Sachsen und tatkräftig unterstützt durch Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, darunter Frank Kupfer, Abgeordneter des Sächsischen Landtages, Dr. Steffen Streller vom Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, Dr. Eckhard Rexroth, Beigeordneter des Landkreises Nordsachsen, Eike Petzold, Bürgermeisterin der Stadt Belgern-Schildau und Jan Glock, Leiter des Forstbezirks Taura, war das Ziel der Schüler ganz klar: Wir pflanzen bis zum letzten Baum! Denn so viele Bäume wurden im Rahmen einer vergleichbaren Aktion mit Schülern noch nie gepflanzt. Anschließend gab es bei einem zünftigen Mittagsimbiss neben der wohlverdienten Stärkung auch ausreichend Gelegenheit zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch der anwesenden Gäste. Der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Wald für Sachsen, Walter Christian Steinbach wandte sich im Rahmen dieser Pflanzaktion an die anwesenden Politiker mit der Forderung nach einem einfacheren Umweltschutz und weniger Bürokratie bei der Waldmehrung.

Die Schüler der Grundschule Belgern waren jedenfalls begeistert, durch die Pflanzung einen Beitrag zum Schutz dieser Landschaft beizutragen. Der neu entstehende Wald wird einen sanften Übergang von Bereichen landwirtschaftlicher und gewerblicher Nutzung zum zentralen Waldgebiet der Dahlener Heide schaffen und somit einen effektiven Biotopverbund ermöglichen. Er soll natürlich auch dazu beitragen, das Landschaftsbild und das lokale Klima positiv zu beeinflussen. Eine Philosophie, die auch das Unternehmen MITGAS teilt und deshalb die Kooperation mit der Stiftung Wald für Sachsen auch in Zukunft fortsetzen wird.

Allen Beteiligten sei an dieser Stelle recht herzlich gedankt.