Herzlich Willkommen auf den Seiten der Stiftung Wald für Sachsen. Wir engagieren uns für den Waldschutz in Sachsen und der Bewahrung der Natur durch die Gestaltung einer naturnahen Umwelt.

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Die Stiftung Wald für Sachsen engagiert sich für den Waldschutz in Sachsen und die Bewahrung der Natur durch die Gestaltung einer naturnahen Umwelt.

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Hartnäckigkeit hat sich gelohnt

Stiftung Wald für Sachsen

Im Mai 2009 hat die Stiftung Wald für Sachsen eine Erstaufforstungsgenehmigung für 4,5 Hektar auf zwei getrennt liegenden Flurstücken in der Gemarkung Seyde im Osterzgebirge beantragt. Die Flächen wurden intensiv als Grünland genutzt. Aus unserer Sicht sprach nichts gegen eine Erstaufforstung. Dies sah die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Sächsische Schweiz­Osterzgebirge anders, und es begann ein jahrelanger Rechtsstreit. Trotz eines positiven Anhörungsergebnisses der Naturschutzverbände hat das Landratsamt Sächsische Schweiz­Osterzgebirge im November 2009 die Erstaufforstung überwiegend nicht genehmigt. Ein von der Stiftung vorgeschlagener Ortstermin, um einen Kompromiss zu erzielen, wurde von der Behörde abgelehnt. Auch im Widerspruchs verfahren im Februar 2011 wurde die Erstaufforstungsgenehmigung versagt. Das bisher längste Genehmigungsverfahren für eine Erstaufforstung, das die Stiftung Wald für Sachsen beantragte, endetet nach mehr als neun Jahren im Juni 2018 mit einem Vergleich. Dem Voraus ging ein Rechtsstreit mit dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Ein Kommentar von Henrik Lindner, Geschäftsführer der Stiftung Wald für Sachsen:

Die Stiftung reichte im März 2011 Klage beim Verwaltungsgericht ein. Bis zum Urteil hat es drei Jahre gedauert. Im Ergebnis der Klage hätte die Stiftung 1,15 Hektar auf dem Flurstück 195, Gemarkung Seyde, aufforsten dürfen. Die Aufforstung von 3,35 Hektar auf dem Flurstück 246/3, Gemarkung Seyde wurde abgelehnt. Mit diesem Ergebnis waren wir nicht zufrieden, da die Begründung des Urteils nicht schlüssig war und unsere Argumente nicht genügend gewürdigt wurden. Im April 2014 beantragte die Stiftung Berufung beim Oberverwaltungsgericht. Im Juni 2015 wurde die Berufung zugelassen. Das Oberverwaltungsgericht hat im Jahr 2017 einen Vergleich zwischen den Parteien vorgeschlagen. Die Stiftung hat dem zugestimmt, wenn die Vergleichsverhandlungen im Rahmen eines Ortstermins stattfinden. Dies hat das Gericht aufgegriffen. Im Juni 2018 fand die Vergleichsverhandlung vor Ort statt. Im Ergebnis kann die Stiftung den überwiegenden Teil des Flurstückes 246/3 aufforsten. Unsere Argumente waren überzeugend. Insgesamt können mehr als 80 Prozent der ursprünglich beantragten Fläche aufgeforstet werden. Dieses Ergebnis wäre auch ohne diese Reise durch die Instanzen möglich gewesen. Hätte das Landratsamt unseren Vorschlag aufgegriffen und damals schon einem Ortstermin zu Beginn des Genehmigungsverfahrens im Jahr 2009 zugestimmt, wäre dieses Ergebnis als Kompromiss möglich gewesen. Man hätte sich viel Zeit, Ärger und Geld sparen können. Die Bäume wären heute sicherlich schon bis zu vier Meter hoch. Die Genehmigungsbehörde hat aber nicht mit unserer Ausdauer gerechnet. Viele Privatpersonen hätten sicherlich nicht die Kraft aufgebracht, um dieses Verfahren durchzuziehen. Die Flächen können nun im Frühjahr 2019 mit standortheimischen Baum­ und Straucharten bepflanzt werden und mittel- bis langfristig auch dem Hochwasserschutz dienen. Wir werden über den Fortgang des Projektes berichten

Elftes gemeinsames Projekt

Stiftung Wald für Sachsen

Am 8. November brachten Schüler der Grundschule Thallwitz, angeleitet von den Mitarbeitern der Stiftung Wald für Sachsen, mehr als 620 Bäume in die Erde. Cornelia Sommerfeld als Vertreterin von MITGAS, Gerald Lehne, 1. Beigeordneter des Landkreises Leipzig, Kay Ritter, Leiter des Wahlkreisbüros der Landtagsabgeordneten Hannelore Dietzschold (CDU) und Gerhard Wilhelm, 1. stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Zwochau, halfen dabei tatkräftig mit. Später ergänzte ein regionales Forstunternehmen die noch fehlenden Bäume und Sträucher. Gepflanzt wurden Traubeneiche, Vogelkirsche, Flatterulme, Hainbuche, Winterlinde, Esskastanie, Haselnuss, Schlehe, Weißdorn und Wildobst. Das Grundstück stellte ein privater Eigentümer zur Verfügung. Der Ortsteil Zwochau der Gemeinde Thallwitz verbindet die Ausläufer der Dahlener Heide mit den Hohburger Bergen. Diese ist geprägt durch eine jahrhundertelange land- und forstwirtschaftliche Nutzung, aber auch einen intensiven Gesteinsabbau. In den vergangenen Jahrzehnten wuchs auch das Interesse an der touristischen Erschließung der Region. Das abwechslungsreiche Landschaftsbild mit offenen Flächen, kleineren Waldinseln und Feldgehölzen und den aus der Landschaft herausragenden Hohburger Bergen trugen dazu bei. Die Bevölkerung ist sehr heimatverbunden. So begrüßt Bürgermeister Thomas Pöge ausdrücklich die Initiative der Waldmehrung in diesem Ortsteil seiner Gemeinde. Die Schüler der Grundschule Thallwitz waren sofort begeistert, durch die Pflanzung einen Beitrag zum Schutz dieser Landschaft zu leisten. Der neu entstehende Wald wird einen sanften Übergang von bewohnten Bereichen zum angrenzenden Wald schaffen und somit einen effektiven Biotopverbund zu ermöglichen. Er soll natürlich auch dazu beitragen, das Landschaftsbild und das lokale Klima positiv zu beeinflussen.

1150 Bäume schnell gepflanzt

Stiftung Wald für Sachsen

Ebenfalls am 27. Oktober waren die Geocacher wieder unterwegs, um neues Grün zu pflanzen. Vor einem Jahr hatten sie in Dechwitz, in der Nähe des Störmthaler Sees, mit der Komplettierung einer durch hohe Ausfallraten gezeichneten Erstaufforstung begonnen.Nach einem Jahr konnte ein erfolgreiches Anwachsen der damals auf 50 Prozent der Fläche gepflanzten Bäume bescheinigt werden, sodass nun die komplette Fertigstellung in Angriff genommen wurde. Rund 40 freiwillige Helfer, die teilweise mit Mann und „Mäuschen“ anrückten, pflanzten die noch ausstehenden 1150 Bäume in kurzer Zeit, aber guter Qualität, sodass noch genügend Zeit für ein gemeinsames Grillen und gute Gespräche blieb. Für das nächste Frühjahr wurden bereits Pläne für eine weitere Aktion geschmiedet. Geocacher und die Stiftung Wald für Sachsen bedanken sich bei allen Helfern.

Lückenschluss im „Saxe ­ Wald“

Stiftung Wald für Sachsen

Jedes Jahr ruft Auto Saxe zur Herbstwanderung auf. Am 27. Oktober war es wieder soweit: 385 Kunden des Autohauses in Rückmarsdorf wanderten gemeinsam mit Mitarbeitern und Partnern. Ihr Ziel war die viel befahrene B 87 in Quesitz, wo sie Bäume für den Lärmschutz pflanzten. Seit 1997 engagiert sich Auto Saxe in Zusammenarbeit mit der Stiftung Wald für Sachsen für die Verbesserung der Lebensqualität der Bürger von Großlehna und Quesitz, welche durch Lärm- und Abgasbelastung stark beeinträchtigt ist. Inzwischen konnte die Waldfläche dank des gemeinsamen Engagements der Partner sowie der Bürger von Großlehna und Quesitz

auf insgesamt 13,2 Hektar erweitert werden. Allein Auto Saxe unterstützte dieses Projekt

bisher zusätzlich mit mehr als 50000 Euro. Dazu kamen Mittel der Stiftung Wald für Sachsen und Spenden der Großlehnaer Bürger. Dieses Jahr kann durch die Teilaufforstung des noch offenen Bereichs zumindest der optische Lückenschluss des seit 2014 regelmäßig erweiterten Waldstücks an der Bundesstraße B87 in Quesitz erfolgen. Auf dem

stiftungseigenen Grundstück wurden insgesamt 650 Laubbäume auf 1500 Quadratmetern gepflanzt, darunter Stieleichen, Flatterulmen, Vogelkirschen und Sträucher. Mit der Pflanzaktion im nächsten Jahr wird das Projekt vorerst abgeschlossen sein. Der Schutzwald vor den Toren von Quesitz ist dann etwa zwei Hektar groß und weist keine Lücken mehr auf. Sollten sich weitere Anrainer durch die Aktion anregen lassen, auch ihr Grundstück zu bewalden, wäre eine Fortsetzung durchaus denkbar. Seine Wirkung als Abgasfilter und Lärmdämpfer gegenüber der Bundesstraße wird bereits in wenigen Jahren spürbar sein. Sein jahreszeitlich wechselndes Erscheinungsbild präsentiert der junge Wald bereits im nächsten Jahr.

2000 Bäume am Störmthaler See

Stiftung Wald für Sachsen

Im vergangenen Jahr wurden bereits 2000 Bäume in der Gemeinde Lunzenau bei Chemnitz gepflanzt. „Ich bin dankbar, so einen nachhaltig denkenden Baumspender für dieses Projekt gewonnen zu haben“, sagt Oliver Fritzsche, Landesvorsitzender Sachsen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Auf der einen Hektar großen Fläche am Störmthaler See wurden nun Traubeneiche, Hainbuche, Vogelkirsche, Bergulme sowie Bergahorn gepflanzt. Andreas Söhnel, Leiter der Post Niederlassung Leipzig, griff selbst zum Spaten und brachte die ersten Setzlinge in die Erde.

„Der ehrenamtliche Einsatz ist eine Aktion im Rahmen des Global Volunteer Day der Deutschen Post des weltweiten Freiwilligentags des Konzerns“, so Söhnel. Dessen Ziel ist, dass sich Mitarbeiter aus aller Welt mit unabhängigen und gemeinnützigen Organisationen zusammentun, um einen aktiven Beitrag zu unterschiedlichen gemeinnützigen Projekten zu leisten. 2008 hat die Deutsche Post DHL Group den Global Volunteer Day ins Leben gerufen. Im vergangenen Jahr waren mehr als 100000 Mitarbeiter weltweit rund 400000 Stunden in fast 3000 Projekten ehrenamtlich aktiv, meist in ihrem jeweiligen regionalen Umfeld. Auch Anke Kirsten und Kerstin Hammer gehörten zu den Mitarbeitern der Leipziger Niederlassung, die für einen neuen Wald am Störmthaler See zum Spaten griffen. „Vorbereitet hat die Fläche die SWS. Wir haben zuerst spatentief gegraben, dann wurden die Setzlinge eingebracht“, berichtete das Zweier-Team. „Eine von uns hielt das Bäumchen fest, während die andere die Erde verfüllte. Schließlich haben wir den Mutterboden festgetreten und um den Setzling zum Schutz noch ein bisschen Erde aufgefüllt. Nun heißt es, wachse Bäumchen, wachse.“

Die Baumpflanzaktion trägt zum Klimaschutzziel der Deutsche Post DHL Group bei, bis 2050 alle logistikbezogenen Emissionen auf null zu reduzieren. Um dieses ambitionierte Fernziel umzusetzen, verfolgt der Konzern zunächst vier konkrete Teilziele, die bis 2025 erreicht werden sollen. Außerdem will der Konzern 80 Prozent seiner weltweit rund 51000 Mitarbeiter im Rahmen spezieller GoGreen­Trainings in Umweltthemen einbinden und gemeinsam mit Partnern insgesamt jährlich eine Million Bäume pflanzen.